Über mich

Ich musste das Sehen nicht lernen. Aber ich musste lernen das Gesehene im grossen Ganzen zu betrachten.

Meine Geschichte ist keine Aufzählung von Ausbildungen. Sie ist eine Geschichte des Hinschauens – und der Hunde, die mir beigebracht haben, was ich da eigentlich sehe.

Stefanie mit Hund in natürlicher Situation draussen

Meine Geschichte

Jeder Hund hat meinen Blick ein Stück verändert.Jeder Hund hat meinen Blick ein Stück verändert.

Hunde begleiten mich seit 2005. Von Anfang an war es weniger das Trainieren, das mich interessiert hat, als das Beobachten: wie Hunde miteinander umgehen, wie sie sich abstimmen, wie viel ohne ein einziges Kommando geschieht.

Über die Jahre habe ich gesehen, dass sich Situationen wiederholen – bei ganz unterschiedlichen Hunden und ganz unterschiedlichen Menschen.

Kenny

Mit Kenny habe ich gelernt, genau hinzusehen. Ich habe vieles wahrgenommen – aber ich konnte noch nicht lesen, was ich längst sah.

Lange glaubte ich, in seinem Verhalten gäbe es keinen roten Faden.

Heute weiss ich: Doch. Den gab es. Ich konnte ihn nur noch nicht lesen.

Kenny wurde zu dem Hund, der mich auf die Suche nach Antworten schickte – und damit meinen gesamten weiteren Weg veränderte.

Kusi

Was Kusi mich gelehrt hat

Meine Suche nach Antworten für Kenny führte mich zu Kusi und seinem dog-psychology-center in die Schweiz. Zum ersten Mal begegnete mir jemand, der hinter den vielen einzelnen Verhaltensweisen Zusammenhänge erkannte, die ich bis dahin nicht einordnen konnte. Nach einer Online-Wesensanalyse wollte ich mehr verstehen und absolvierte mit meinem Rudel ein mehrtägiges Privatseminar.

Kusi lehrte mich das, was mir bis dahin gefehlt hatte: das Kleingedruckte der Hundesprache. Ich lernte, feinste körpersprachliche Signale und Absichten nicht nur wahrzunehmen, sondern miteinander in Verbindung zu bringen, Hunde in ihrer Wesensstärke differenzierter zu betrachten und die Konstellationen und Dynamiken innerhalb eines Rudels zu verstehen.

Später zog ich mit meinen Hunden zu ihm in den Schweizer Jura. Aus meinem Lehrer wurde mein Lebensgefährte und Seelenpartner. Wir lebten 24 Stunden am Tag mit unseren Rudeln, beobachteten, lernten und arbeiteten gemeinsam mit Mensch-Hund-Teams.

Kusi gab mir einen entscheidenden Schlüssel.

Er zeigte mir, dass das, was ich bei Hunden längst wahrnahm, nicht aus vielen einzelnen Verhaltensweisen bestand. Es waren Teile eines grossen Ganzen.

Im Oktober 2025 ist Kusi völlig unerwartet verstorben. Die Trauer um meinen Seelenpartner ist noch immer ein Teil meines Lebens – genauso wie das Wissen, das er mir hinterlassen hat.

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Warum DOG-RESONANCE-PROJECT existiert

DOG-RESONANCE-PROJECT ist aus dem Wunsch entstanden, Kusis Wissen weiterleben zu lassen – aber nicht, indem ich versuche, Kusi zu kopieren.

Ich gehe meinen eigenen Weg: mit dem, was ich sehe, mit dem, was ich von ihm gelernt habe, und mit den Erfahrungen, die ich selbst jeden Tag mit meinen Hunden mache.

Mein Ziel ist nicht, Menschen für jedes Problem eine neue Lösung an die Hand zu geben. Ich möchte ihnen helfen, Zusammenhänge zu erkennen, ihren Hund im grossen Ganzen zu verstehen – und dadurch ihren eigenen roten Faden zu finden.

Genau dieses Verständnis möchte ich heute weitergeben.

Nicht als Rezept und nicht als nächste Methode, sondern damit du lernst, die Signale, Muster und die Wesensstärke deines Hundes im Zusammenhang zu betrachten – und immer besser zu verstehen, was hinter seinem Verhalten tatsächlich geschieht.

Am besten lernen wir uns dafür in Ruhe kennen: im Gespräch, ohne Druck und ohne, dass du vorher wissen musst, was ihr braucht.

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